Newsletter

09/2019 

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mit diesem Newsletter möchten wir Sie regelmäßig mit allen Neuigkeiten aus der Münchener Universitätsgesellschaft und vielen interessanten Themen aus der Ludwig-Maximilians-Universität versorgen. Gerne nehmen wir auch Ihre Wünsche und Anregungen auf. Schreiben Sie uns unter info@unigesellschaft.de.

Mitgliederversammlung 2019: 
Auch auf diesem Weg möchten wir Sie herzlichst zu unserer Mitgliederversammlung einladen.
Datum: Mittwoch, den 17. Juli 2019, 18.00 Uhr
Ort:      Siemens AG, Werner-von-Siemens-Str. 1, 80333 München
Musikalische Begleitung: UniversitätsChor München.

Wir freuen uns auf Ihre verbindliche Anmeldung zur Mitgliederversammlung bis spätestens 11. Juli 2019, per E-Mail (info@unigesellschaft.de) oder online unter www.unigesellschaft.de/Veranstaltungen/Anmeldeformular an. Vielen Dank.

Die Reihe Alumni im Portrait berichtet heute über Filmregisseure, die an der LMU und in München studiert haben.

 

LMU Alumni im Portrait

Studenten der LMU sind erfolgreich, manche hinterlassen historische Spuren, manche bekleiden Spitzenpositionen in unserer Welt. Unter dieser Rubrik porträtieren wir Alumni der LMU jeweils der Vergangenheit und der Gegenwart.

So haben wir Ihnen unter anderen schon vorgestellt: Vier Präsidenten unserer Bundesrepublik, den Intendanten des Bayerischen Rundfunks und den Schriftsteller von James Bond, einen wissenschaftlichen Shooting-Star, die wohl berühmtesten Studenten der LMU und alle Ministerpräsidenten des Freistaates, die Alumni der LMU waren oder sind.

Heute versuchen wir einen Überblick über Filmregisseure zu geben, die an der LMU und in München studiert haben. Und es sind erstaunlich viele erfolgreiche:

Zunächst zu den Alumni der LMU, die vorzugsweise am Institut für Theaterwissenschaft studierten. Der Liste der ausgewählten Künstler sind Spielfilme beigefügt, die unter ihrer Regie entstanden; unberücksichtigt blieben Dokumentarfilme, Fernsehfilme oder Fernsehreihen, aber auch Filme, die von ihnen produziert wurden. Natürlich kann diese Liste nicht vollständig sein; weder hinsichtlich der Namen der Regisseure, noch hinsichtlich der exemplarisch dargestellten Filme. Außerdem hat der Autor dieses Beitrages seinen Vorlieben Präferenz gegeben.

 

 

Filmregisseure

Maximilian Schell, Musik- und Theaterwissenschaft: 
Erste Liebe 
Der Richter und sein Henker
Geschichten aus dem Wienerwald

Edgar Reitz, Germanistik, Publizistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft:
Heimat-Trilogie
Der Schneider von Ulm 
Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht

Peter Schamoni,  Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik:
Schonzeit für Füchse
Potato Fritz 
Frühlingssinfonie

Michael Verhoeven, Promotion in Medizin: 
Die Weiße Rose
Das schreckliche Mädchen
Glückskind

Margarethe  von Trotta, Germanistik und Romanistik:
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Die bleierne Zeit 
Hannah Arendt

Werner Herzog, Geschichte, Literatur und Theaterwissenschaft:
Aguirre, der Zorn Gottes
Woyzeck
Bad Lieutenant 

Helmut Dietl, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte:
Schtonk!    
Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief     
Zettl

Dominik Graf, Germanistik und Musikwissenschaften:
Die Katze   
Das Gelübde   
Die geliebten Schwestern

Christoph Schlingensief, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte:
Das deutsche Kettensägenmassaker
0 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter
United Trash

 

 

Filmplakate

Wenn der Autor dieser Zeilen versucht, die Liste der Filme noch weiter zu komprimieren, so tendieren die LMU Alumni weniger zu Literaturverfilmungen (Der Richter und sein Henker oder Woyzeck) als vielmehr zu Darstellungen von historischen Ereignissen (Heimat, Sophie Scholl, etc.) oder eben deren Persiflage (Schtonk und United Trash).

 

 

Aber natürlich ist ein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) zielgerichteter und schon aus diesem Grund ist die Reihe der Alumni beeindruckend:

Maren Ade (Toni Erdmann),

Franz Xaver Bogner (Madame Bäurin als Film und Der Kaiser von Schexing als Fernsehreihe),

Doris Dörrie (Männer und  Kirschblüten – Hanami),

der wohl berühmteste deutsche Filmproduzent Bernd Eichinger,

der Regisseur mehrerer Katastrophenfilme Roland Emmerich,

Dominik Graf (wechselte von der LMU an die HFF),

Florian Henckel von Donnersmarck (Das Leben der Anderen),

Caroline Link (Der Junge muss an die frische Luft),

Marcus H. Rosenmüller (Wer früher stirbt ist länger tot),

der Präsident der Europäischen Filmakademie Wim Wenders (Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes) und

Sönke Wortmann (Mr. Bluesman).

Erwähnt werden sollten aber auch Herbert Achternbusch, der an der Akademie der Bildenden Künste studierte und Joseph Vilsmaier, der neun Jahre am Konservatorium München Musik mit Schwerpunkt Klavier studierte.

Jetzt bleibt nur noch anzumerken, dass Rainer Werner Fassbinder es trotz schon früh gezeigtem Talent nicht gelang, an einer Hochschule zu studieren, an der HFF hat er die Aufnahmeprüfung nicht bestanden.