Luther und Träume

Martin Luther war fasziniert von Vorzeichen und bösen Omina, über die er sich häufig und gerne lustig machte. Dennoch notierte er selbst besonders an wichtigen Wendepunkten der Reformation seine Träume. Diese Aufzeichnungen geben uns einen seltenen Einblick in Luthers tiefste Ängste und Gefühle. Im kollektiven Austausch nutzten Luther und seine Anhänger die Interpretation von Träumen, um Themen anzusprechen, die sie nicht explizit diskutieren wollten. Der Vortrag erkundet, wie Historikerinnen und Historiker diese Traumaufzeichnungen nutzen können, um die Menschen der damaligen Zeit in ihrer Subjektivität zu verstehen. Mehr lesen.

Montag, 30.01.2017 | 18:30 Uhr | LMU Hauptgebäude M118
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